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Buchempfehlung

Bitte lesen Sie unbedingt die “Befreiung vom Überfluss” von Niko Paech und “Das Beste, was wir tun können, ist nichts” von Björn Kern. Und zwar am besten in dieser Reihenfolge. Anschließend kündigen Sie vermutlich ihren Job, verkaufen Ihr Auto und bauen eine Beziehung zu Ihrem Nachbar auf. Viel Freude dabei.

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Eine vorherige Lektüre von Jeremy Rifkins “Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft” setze ich an dieser Stelle voraus.

Mein Sabbatical, der Rheinfall und was soll das alles überhaupt

All die Jahre im Marketing. Es ging darum, Markenpersönlichkeiten zu entwickeln, zu präsentieren, zu verkaufen und Unternehmensziele zu erreichen. In der Zusammenarbeit mit Unternehmern und Geschäftsführern war jedoch klar, dass es nicht nur um die Persönlichkeiten und Ziele der Unternehmen ging, die wir entwickelten, sondern auch um die persönlichen Ziele, Haltungen und Bedürfnisse der am Unternehmen mitwirkenden Menschen. Es wurde wenig über das Selbstverständnis gesprochen, mit dem ein Inhaber oder eine engagierte Führungskraft persönlich und emotional mit dem Unternehmen verbunden ist. Manchmal flossen die Persönlichkeiten und Ziele ganz natürlich zu einem klarem Bild zusammen. Manchmal kollidierten Sie und blockierten das gesamte Projekt. Ich erlebte charismatische Führungspersönlichkeiten, die ihre Geschäftsidee zu einer starken Unternehmensidentität heranwachsen ließen. Mir begegneten rivalisierende Teams, die sich gegenseitig ausbremsten oder Geschäftsführer, die mit ihren Ängsten das Wachstum des Unternehmens hemmten. All die Jahre im Marketing führten zu der Erkenntnis: Die Markenpersönlichkeit eines Unternehmens zu entwickeln, bedeutet auch, die Persönlichkeit der Menschen hinter der Marke weiter zu entwickeln.  Weiterlesen