Kategorie: PMR

PMR Challenge Woche 4 „Durchhalten“

… und dann kommt plötzlich eine Zeit, da stresst dich diese ständige Entspannung ganz furchtbar. Vor lauter Entspannung bringe ich kaum noch die nötige Anspannung auf. In den letzten Tagen habe ich die PMR-Übungen meist nur zweimal am Tag gemacht. In München war ich beschäftigt, danach hatte ich Urlaub mit den Kindern. Und die ganze Zeit war ich sooo tiefenentspannt, dass es mir schwer fiel, in die Anspannung zu gehen.

Das zeigt auch, dass PMR nicht für jeden eine gute Entspannungsmethode ist. Die progressive Muskelentspannung ist eine gute Entspannungstechnik für Menschen, die unter Strom stehen, die unter Anspannung und innerer Unruhe leiden. Bei Stress und Druck hilft PMR sehr. Aber dafür muss man die Methode beherrschen. Übung macht den PMR-Meister und so halte ich durch …

Für die kommenden Tage werde ich mir ein wenig Stress organisieren, um gut durch meine kleine PMR-Krise zu kommen. Schließlich ist es ganz normal, dass die Motivation zwischendurch mal nachlässt, wenn man etwas Neues lernt. Und ich habe mein Ziel vor Augen. Denn ich kann die progressive Muskelrelaxation nur mit gutem Gewissen vermitteln, wenn ich selbst durch den gesamten Prozess gegangen bin. Also, Ärmel hoch, Arme angespannt und weiter geht es …

PMR Challenge Woche 3 „auf Reisen“

Diese Woche heißt es bei mir PMR To Go – Entspannung zum Mitnehmen. Ich reise nach München und werde eine zeitlang einen ganz anderen Tagesablauf haben, als sonst. Außerdem bin ich von früh bis spät mit Menschen zusammen, die sich vermutlich erst einmal an den Anblick meiner Körperübungen gewöhnen müssen. Oder verstecke ich mich auf der Toilette …?

Gestern kam übrigens die Anspannung des Nackens hinzu. Ich werde also mehrmals täglich, nachdem ich Hände, Arme und Gesicht an- und entspannt haben, das Kinn zur Brust ziehen.

PMR Challenge Woche 2 „Beautiful“

Die Entspannung des Gesichts ist so eine wohlige Wohltat, man glaubt es gar nicht, wenn man es nicht regelmäßig bewusst an- und entspannt. Ich liebe diese Übung besonders abends, wenn ich meine Haut anschließend noch einöle. Das ist das reinste Anti-Aging.

Aber PMR ist natürlich kein Beautyprogramm, sondern eine Entspannungsmethode zur Stressreduktion. Ich bin jetzt seit einer Woche Kursleiter für progressive Muskelrelaxation und absolviere gerade selbst das achtwöchige Programm mit täglichen Übungen, so wie es von den Krankenkassen empfohlen wird. Ich mache das, um selbst zu erfahren, wie gut sich das tägliche Training in den Alltag integrieren lässt und wie sich die Wirkung am eigenen Leibe anfühlt. Gleichzeitig habe ich aber auch damit begonnen, an einem eigenen PMR-Konzept zu arbeiten.

Ich bin jetzt mitten in der zweiten Wochen. Das heißt, ich arbeite aktuell mit folgenden Muskelgruppen:

1. Hände und Arme (Fäuste ballen, Arme anwinkeln und anspannen)
2. Gesicht (Stirn, Nase, Mundpartie)

Ich spanne die Muskelgruppen jeweils ca. 10 Sekunden an, lassen dann abrupt los und spüre in die Entspannung hinein. Das mache ich mindestens dreimal täglich – je nach Situation im Liegen, im Sitzen oder im Stehen.

PMR Challenge Tag 5-7

Trainieren des Muskelsinns … So richtig Sinn ergibt das tatsächlich erst, wenn man es am eigenen Leibe erfährt.  Als ich gestern in Eile (und vollkommen in Gedanken) war, sendete mir mein rechter Unterarm plötzlich ein deutliches Zeichen, eine spürbare Anspannung. Ich antworte mit der einstudierten Anspannung und einem entspannten Lächeln. Da stand ich nun, mit Verspätung im Berufsverkehr und kommunizierte mit meinen Unterbewusstsein – quasi per Muskelknopfdruck. Und genau das war der Moment, in dem ich wirklich ein Fan der progressiven Muskelrelaxation wurde.

Morgen beginnt die zweite Woche. Zeit für das PMR-Face. Ich bin gespannt, wie sich das Training dann in den Alltag integrieren lässt. Bisher konnte ich ja recht heimlich trainieren. Aber das Gesicht …

PMR Challenge Tag 3 – 5

„Frau Mathan, was möchten Sie uns zum Thema Stress sagen?“

Ich möchte sagen, dass wir alle viel mehr tanzen sollten. Außerdem möchte ich sagen, dass es wirklich gut ist eine Entspannungsmethode für sich zu entdecken und diese regelmäßig zu üben, auch wenn man keinen Stress hat, um für Zeiten des Stresses gewappnet zu sein. Und ich möchte euch empfehlen nicht mehrere Methoden gleichzeitig nur ein bisschen zu machen, sondern eine Methode für euch zu wählen und die diese ganz intensiv zu praktizieren, damit sie in eurer Unterbewusstsein vordringen und dort für euch arbeiten kann.

Ich praktiziere meine PMR-Übungen momentan mindestens dreimal täglich. Nämlich morgens nach dem Aufstehen, um die Mittagszeit und abends vor dem Schlafengehen. Außerdem immer zwischendurch, wenn ich gerade daran denke oder wenn ich Stress empfinde.

Angefangen hatte ich mit dem rechten bzw. dominanten Arm und der rechten bzw. dominanten Hand. Allerdings habe ich gestern noch den anderen Arm und die andere Hand mit dazugekommen, weil ich meinen Acht-Wochen-Plan etwas verändert habe.

Ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Hier ist mein Plan für die acht Wochen:

1. Woche: Hände und Arme – Fäuste ballen, Arme anspannen. Halten. Entspannen. Wahrnehmen.

2. Woche: Wie 1 und anschließend das Gesicht – Stirn kräuseln, Nase rümpfen, Zähne leicht zusammenbeißen und Mundwinkel weit auseinander ziehen. Halten. Entspannen. Wahrnehmen.

3. Woche: Wie 2 und anschließend Schultern hochziehen und Nacken strecken, in dem das Kinne zum Brustbein zieht. Halten. Entspannen. Wahrnehmen.

4. Woche: Wie 3 und anschließend die Brust (weiten und) anspannen, in dem die Schultern nach hinten zur Wirbelsäule ziehen. Halten. Entspannen. Wahrnehmen.

5. Woche: Wie 4 und anschließend den Bauch einziehen oder wölben. Halten. Entspannen. Wahrnehmen.

6. Woche: Wie 5 und anschließend Gesäß und Beine anspannen, Füße ziehen zum Schienbein. Halten. Entspannen. Wahrnehmen.

7. Woche: Kurzform. Diese erläutere ich dann noch einmal genauer.

8. Woche: Ganzkörperübung und Vergegenwärtigungsübung. Auch dazu schreibe ich dann noch etwas.