Kategorie: Lebensart

Workart: Seitenwechsel

Beruflich präsentiere ich mich jetzt schon eine ganze Zeit lang auf www.mentalier.com – aktuell ist die Seite mehr ein Blog als eine Unternehmenswebseite, das soll sich in den kommenden Monaten aber ändern. Ich habe mir in den letzten zwei Jahren einige zusätzliche Qualifikationen  erarbeitet, entsprechend verändert sich auch mein Auftritt.

Mein Zielgruppe „Unternehmen“ bekommt gerade eine eigene Website, um das Angebot „Psychologische Unternehmensberatung“ noch übersichtlicher präsentieren zu können. Das Portfolio hier hat folgende Schwerpunkte:

  • Psychologische Beratung mit Schwerpunkt: Stressmanagement, Gesundheit & Prävention
  • Coaching mit Schwerpunkt: Persönlichkeit, Kreativität & Konzentration
  • Kommunikationsberatung und Konfliktmanagement

Alle Leistungen sind weiterhin auch als Teamcoaching buchbar. Meine Konzeptionsworkshops bleiben selbstverständlich erhalten, hier möchte ich aber Themenschwerpunkte ergänzen, um Partizipationsmöglichkeiten für Mitarbeiter im betrieblichen Gesundheitsmanagement und im Feel Good Management zu schaffen.

Die neue URL veröffentliche ich in Kürze.

Sommersnack: Tortillas – glutenfrei und vegan

Mein absoluter Liebling diesen Sommer: Glutenfreie Tortillas mit frischen Rohkoststreifen und Guacamole

  1. Glutenfreie Tortillas selbst machen: mit Maismehl und Buchweizenmehl oder fertig kaufen, z. B. von Schär
  2. Rohkost nach belieben in dünne Streifen schnippeln
  3. Guacamole (1 Avocado, Saft aus 1 Zitrone, 2-3 EL Soja-Naturjogurt, Knoblaub, etwas Öl, Salz, Pfeffer – mixen und Tomatenstückchen unterrühren)

Wird mit Saucenalternative auch von Kindern gegessen.

Ich mag es hyggelig

Als ich den Begriff „Hygge“ erstmals hörte, assoziierte ich ihn merkwürdigerweise mit unserem „Knigge“ und dachte mir, das muss irgendeine Anleitung sein. Und tatsächlich handelt es sich um eine Art Leitfaden, allerdings nicht für vorbildliches Benehmen, sondern für Glück, Wohlbefinden und Gemütlichkeit.

So ganz einfach lässt sich das dänische Wort „hygge“, das ursprünglich aus dem Norwegischen stammt, offenbar nicht übersetzen. Immerhin handelt es sich um ein Lebensgefühl bzw. eine Lebenseinstellung, eine Haltung oder doch nur um einen Einrichtungs- und Dekorationsstil? Ich würde sagen, es handelt sich um das dänische Konzept von Achtsamkeit, Entspannung und herzlicher Atmosphäre.

Hygge ist kuschelig und gesellig, gemütlich und warm, langsam und beseelt. Hygge ist das schöne Gefühl, sich zuhause wohl und geborgen zu fühlen. Und Hygge ist ein Moment im Hier und Jetzt.

Laut des World Happiness Reports gehören die Dänen zu den glücklichsten Menschen der Welt und das trotz des schlechten Wetters und der hohen Steuern.

Es sich im Winter zuhause mit einer Kuscheldecke hyggelig machen, klingt einfach. Doch wie geht das in den Sommermonaten? Nun, da bleibt man am bester länger wach und setzt sich dann mit der Decke nach draußen und genießt nachts noch die frische Luft. Oder man macht ein Feuer, trifft sich mit Freunden zum Grillen oder zum Picknick und auf jeden Fall ist ein liebevoll gedeckter Frühstückstisch total hyggelig.

Hygge ist unbedingt gemeinsame Zeit mit vertrauten Menschen. Die Dänen sind Work-Life-Balance-Profis und haben dank ihrer Überstundenregelungen mehr Freizeit, als Berufstätige im restlichen Europa. Beneidenswert, oder?

Aber was ist noch alles hyggelig? Der alte Sessel, Wollpullis und buntes Geschirr. Gestreifte Lieblingsshirts, selbst gepflückte Blumensträuße, Kinderzeichnungen an den Wänden, knackiges Gemüse, frische Luft, sanfte Musik, Spaß und Lachen, entspannte Atmosphäre, Freunde in der Küche, ein Haustier vor der Couch …

… und vermutlich ist hygge für dich einfach das, was dich entspannt und glücklich macht.

Intervallfasten

Bald sind Sommerferien. (Schrub sie und schob sich ein Stückchen Schweizer Schoggi zwischen die Kiemen.) Zeit fürs Intervallfasten, denn das ist definitiv meine Methode zur gesunden Gewichtskontrolle. Das Intervallfasten wirkt sich positiv auf den Zucker- und Fettstoffwechsel aus, ohne dass Muskelmasse abgebaut wird. Eigentlich ist es sogar ein urtypisches Essverhalten, denn unsere Vorfahren hatten schließlich keinen Supermarkt auf der anderen Höhlenseite und mussten oft lange durch den Wald laufen, bis sie sich wieder den Bauch vollschlagen konnten.

Beim Intervallfasten gibt es zwei Methoden, die 5:2-Methode und die 8:16-Methode. Bei der 5:2-Methode isst man fünf Tage die Woche normal und an den beiden restlichen extrem kalorienreduziert. Bei der 8:16-Methode isst man acht Stunden am Tag ganz normal und fastet dann 16 Stunden über Nacht. Und diese 8:16-Methode ist genau meins.

Ich kenne einige Damen, die ebenfalls die 8:16-Methode praktizieren und abends ihre letzte Mahlzeit zu sich nehmen, um dann bis zum nächsten Mittag zu fasten. Ich persönlich möchte nicht auf mein Frühstück verzichten und spätes Essen stört meinen Schlaf. Ich faste also von 17 Uhr am späten Nachmittag, bis um 9 Uhr morgens.

Während der 8 Stunden am Tage esse ich ganz normal. Normal heißt in meinem Fall vegetarisch  oder vegan, viel Obst und Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse und auch mal ein Eis oder eben Schweizer Schoggi. Wichtig ist, keine größeren Portionen als sonst zu essen.

Gedankenfreiheit

Gedanken drängen sich, dicht auf, wie auf der Autobahn. Eine Vollbremsung, ich möchte aussteigen. Einatmen, ausatmen. Ein Moment Stille, zeitlos. Das Feuer brennt, die Weite ruht, der Tanz beginnt. Es fühlt sich, es fügt sich – wieder ein Gedanke ein, oh nein. Zurück zum Tanz, einatmen, ausatmen. Der Tanz im Fluss, des Lebens genüsslich und göttlich klar. Nur Weite, in Stille, der Tanz und mein Atem. Frei von Gedanken für einen zeitlosen Moment.