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Kinder haben Zeit und keine Ahnung warum

Während meiner Zeitlos-Challenge haben sich meine Kinder mehr mit der Zeit befasst, als ich. Normalerweise ist das andersherum. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mein Sohn mich zuvor morgens schon einmal nach der Uhrzeit fragte. Inzwischen lesen meine Kinder die Uhr selbst und wissen mit dem Begriff „Pünktlichkeit“ tatsächlich etwas anzufangen. Ich hingegen konnte durch die Zeitlos-Challenge etwas kindliche Leichtigkeit im Umgang mit der Zeit gewinnen. Insgesamt hat dieses Projekt uns mehr Harmonie und Entspannung geschenkt.

Eine Buchempfehlung für alle Eltern, die sich mit dem Thema Zeit beschäftigen: Anton hat Zeit und keine Ahnung warum. Ein tolles Buch zum Vorlesen, selbst wenn die Kinder längst eingeschlafen sind.

Das Pyramidenprinzip

Ich werde öfter mal gefragt, wie man Texte strukturiert und verständlich auf den Punkt bringt. Meistens blicke ich dann in ziemlich enttäuschte Gesichter, wenn ich sage, dass ich gar nichts strukturiere, sondern einfach drauf los schreibe und dann meistens nicht mal Korrektur lese. Aber ich kenne sie natürlich auch, die Qual, einen Text unbedingt besonders hübsch verpacken und besonders tief in den Kopf eines Lesers einzupflanzen zu wollen. Deshalb empfehle ich allen bedachten Qualitätsschreibern, die ihre Texte noch besser strukturieren möchten, das Buch „Das Prinzip der Pyramide“ von Barbara Minto. Das Buch erklärt, wie du Texte klar und verständlich schreibst und präsentierst, in dem du Texte so aufbaust, wie unser Gehirn Informationen strukturiert und verarbeitet. Ganz grob geht es darum, dass du deine Inhalte vorab sammelst und gruppierst. Dann ziehst du Schlussfolgerungen, sortierst Aussagen, machst viele Überschriften, Einleitungen und formatierst deine Texte übersichtlich. Kurz: Du lernst in diesem Buch, wie du deine Gedanken sortierst und in logischer Reihenfolge übersichtlich zu Papier bringst. Denke ich. Aber was weiß ich schon. Denn ich schreibe halt einfach nur drauf los. Auch mal ganz ohne Absätze. Und manchmal ist das eben auch eine Technik, um die Gedanken schnell auf den Punkt zu bringen.

Das Gehirn eines Buddha

Es ist kein Dispenza. Aber es ist trotzdem gut. Man sollte sich aber tatsächlich für Neurowissenschaften interessieren, um so etwas wie Liebe, Glück und Weisheit beim Lesen dieses Buches zu empfinden. Ich persönlich finde die neurologischen Hintergründe sehr schön beschrieben. Die Beispiele sind toll. Wer sich eher für die Achtsamkeitspraxis interessiert, muss bis zum letzten Teil des Buches durchhalten oder greift vielleicht doch besser zu einem anderen Werk.

Buchempfehlung

Bitte lesen Sie unbedingt die „Befreiung vom Überfluss“ von Niko Paech und „Das Beste, was wir tun können, ist nichts“ von Björn Kern. Und zwar am besten in dieser Reihenfolge. Anschließend kündigen Sie vermutlich ihren Job, verkaufen Ihr Auto und bauen eine Beziehung zu Ihrem Nachbar auf. Viel Freude dabei.

 

Eine vorherige Lektüre von Jeremy Rifkins „Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft“ setze ich an dieser Stelle voraus.