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Der Fall Wilhelm Reich

Die Schriften und Forschungsarbeiten von Wilhelm Reich wurden zweimal verbrannt und zerstört. Zunächst, bevor er 1939 vor den Nazis in die USA flieht, dort anschließend nach einer jahrelangen Hetzjagd von den McCarthys, die ihn ins Gefängnis bringen, wo Reich kurz vor Ende seiner zweijährigen Haftstrafe stirbt – angeblich an Herzversagen. Die freien Gedanken und Ideen des Psychiaters, der das Individuelle im Menschen entfesseln wollte, passten nicht in die unmenschlichen und rigiden Systeme jener Zeit. Doch nur wenige Jahre nach seinem Tod, leben seine Schriften wieder auf. Sie werden zu wichtigen Wegbegleitern der revoltierenden 68er Generation und zur Grundlage der modernen, körperorientierten Psychotherapie.

In dem Film „Der Fall Wilhelm Reich“ geht es vor allem um seine Forschungen rund um die Orgonenergie. Wer wirklich etwas über Reich und seine Arbeit erfahren möchte, sieht sich lieber eine Doku an. Dieses Drama wurde eben für die Kinoleinwand produziert und zeigt entsprechend leichte Symptome des Eiscreme-Popcorn-Syndroms.

Hidden Figures – unerkannte Heldinnen

Der Film erzählt die wahre Geschichte von drei afroamerikanischen Mathematikerinnen, die 1961 bei der NASA arbeiten und dort brillante Arbeit für die ersten Ausflüge ins All leisten. Es ist  vor allem aber auch eine Geschichte über Geschlechter- und Rassentrennung und darüber, wie Engstirnigkeit und Barrieren im Kopf echte Erfolge verhindern.

Ein sehr guter Film!

Filmtipp: Bob, der Streuner

Manchmal braucht es neun Leben, um eines zu retten

Der drogenabhängige Straßenmusiker James kann kaum für sich selbst sorgen, da läuft ihm Kater Bob zu und weicht ihm fortan nicht mehr von der Seite. Die Fürsorge für die Katze hilft James zurück ins Leben …

Dieser anrührende Film beruht auf einer wahren Geschichte. Absolut sehenswert.