Schlagwort: Lifestyle

Über mich

Hallo, mein Name ist Germaine Mathan und ich lebe in Hamburg. Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Schulkindern.

Ich arbeite als freie Mitarbeiterin auf Zeit in unterschiedlichen Bereichen und Branchen. Sowie als:

Meine Qualifikationen im Bereich Psyche und Gesundheit:

  • Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Fortbildung Körperpsychotherapie
  • Psychologische Beraterin / Personal Coach
  • Vegane Ernährungsberaterin
  • Yogatherapeutin
  • Entspannungstherapeutin (Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung, Yoga, Meditation, autogenes Training, progressive Muskelrelaxation)
  • Systemische Familienberaterin
  • Mediatorin (Konfliktmanagerin)

Weitere Qualifikationen:

  • Handelsfachwirtin
  • Desktop Publishing (htk)
  • Texterschmiede Meisterkurs

Berufserfahrung:

  • Seit 2005 freie Konzeptionerin und Texterin, seit 2011 freie Beraterin, Coach, Mediatorin
  • 1997 bis 2005 Angestellte in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Personal und Unternehmenskommunikation

Ich freue mich immer über neue Kontakte und über Ihre E-Mail.

Ich mag es hyggelig

Als ich den Begriff „Hygge“ erstmals hörte, assoziierte ich ihn merkwürdigerweise mit unserem „Knigge“ und dachte mir, das muss irgendeine Anleitung sein. Und tatsächlich handelt es sich um eine Art Leitfaden, allerdings nicht für vorbildliches Benehmen, sondern für Glück, Wohlbefinden und Gemütlichkeit.

So ganz einfach lässt sich das dänische Wort „hygge“, das ursprünglich aus dem Norwegischen stammt, offenbar nicht übersetzen. Immerhin handelt es sich um ein Lebensgefühl bzw. eine Lebenseinstellung, eine Haltung oder doch nur um einen Einrichtungs- und Dekorationsstil? Ich würde sagen, es handelt sich um das dänische Konzept von Achtsamkeit, Entspannung und herzlicher Atmosphäre.

Hygge ist kuschelig und gesellig, gemütlich und warm, langsam und beseelt. Hygge ist das schöne Gefühl, sich zuhause wohl und geborgen zu fühlen. Und Hygge ist ein Moment im Hier und Jetzt.

Laut des World Happiness Reports gehören die Dänen zu den glücklichsten Menschen der Welt und das trotz des schlechten Wetters und der hohen Steuern.

Es sich im Winter zuhause mit einer Kuscheldecke hyggelig machen, klingt einfach. Doch wie geht das in den Sommermonaten? Nun, da bleibt man am bester länger wach und setzt sich dann mit der Decke nach draußen und genießt nachts noch die frische Luft. Oder man macht ein Feuer, trifft sich mit Freunden zum Grillen oder zum Picknick und auf jeden Fall ist ein liebevoll gedeckter Frühstückstisch total hyggelig.

Hygge ist unbedingt gemeinsame Zeit mit vertrauten Menschen. Die Dänen sind Work-Life-Balance-Profis und haben dank ihrer Überstundenregelungen mehr Freizeit, als Berufstätige im restlichen Europa. Beneidenswert, oder?

Aber was ist noch alles hyggelig? Der alte Sessel, Wollpullis und buntes Geschirr. Gestreifte Lieblingsshirts, selbst gepflückte Blumensträuße, Kinderzeichnungen an den Wänden, knackiges Gemüse, frische Luft, sanfte Musik, Spaß und Lachen, entspannte Atmosphäre, Freunde in der Küche, ein Haustier vor der Couch …

… und vermutlich ist hygge für dich einfach das, was dich entspannt und glücklich macht.

Mein Sabbatical, der Rheinfall und was soll das alles überhaupt

All die Jahre im Marketing. Es ging darum, Markenpersönlichkeiten zu entwickeln, zu präsentieren, zu verkaufen und Unternehmensziele zu erreichen. In der Zusammenarbeit mit Unternehmern und Geschäftsführern war jedoch klar, dass es nicht nur um die Persönlichkeiten und Ziele der Unternehmen ging, die wir entwickelten, sondern auch um die persönlichen Ziele, Haltungen und Bedürfnisse der am Unternehmen mitwirkenden Menschen. Es wurde wenig über das Selbstverständnis gesprochen, mit dem ein Inhaber oder eine engagierte Führungskraft persönlich und emotional mit dem Unternehmen verbunden ist. Manchmal flossen die Persönlichkeiten und Ziele ganz natürlich zu einem klarem Bild zusammen. Manchmal kollidierten Sie und blockierten das gesamte Projekt. Ich erlebte charismatische Führungspersönlichkeiten, die ihre Geschäftsidee zu einer starken Unternehmensidentität heranwachsen ließen. Mir begegneten rivalisierende Teams, die sich gegenseitig ausbremsten oder Geschäftsführer, die mit ihren Ängsten das Wachstum des Unternehmens hemmten. All die Jahre im Marketing führten zu der Erkenntnis: Die Markenpersönlichkeit eines Unternehmens zu entwickeln, bedeutet auch, die Persönlichkeit der Menschen hinter der Marke weiter zu entwickeln.  Weiterlesen